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Neuigkeiten
11.04.2019, 18:19 Uhr
Kommunalwahlprogramm zu Bildung
Gute Erziehung und beste Bildung sind die Grundlagen für eine gute Zukunft unserer Kinder. Uns ist die Wahlfreiheit der Eltern bei der Betreuung ihrer Kinder wichtig. Nur so ist es möglich, passgenaue Angebote zu schaffen und die Familien dort zu entlasten, wo sie es selbst wünschen.
 










BILDUNGSSTANDORT HEILBRONN


Gute Erziehung und beste Bildung sind die Grundlagen für eine gute Zukunft unserer Kinder. Uns ist die Wahlfreiheit der Eltern bei der Betreuung ihrer Kinder wichtig. Nur so ist es möglich, passgenaue Angebote zu schaffen und die Familien dort zu entlasten, wo sie es selbst wünschen.

Bildung setzt bei uns schon ganz früh an. Wir wollen einen umfangreichen Ausbau der Plätze in Kindertagesstätten für Kinder unter drei Jahren erreichen. Dazu wollen wir prüfen, ob städtische Gebäude als Kindertagesstätte überlassen werden können. Diese Ausweitung darf aber die Qualität der Betreuung nicht beeinträchtigen. Eine gute personelle und räumliche Ausstattung der Kinderbetreuungsangebote ist Grundvoraussetzung dafür. Die deutsche Sprache zu beherrschen, ist die Grundlage für eine chancengerechte Bildung und ist somit ein Garant für gelingende Integration. Gerade in Heilbronn mit seinem hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund ist die Sprachförderung eine wesentliche Aufgabe. Durch eine Sprachstandsuntersuchung für alle Kinder ab drei Jahren kann möglichst früh, eine umfassende Sprachförderung erfolgen.

Dank der CDU-Gemeinderatsfraktion wurden in der Stadt Heilbronn die Kindergartengebühren abgeschafft. Der kostenfreie Kindergartenplatz entlastet junge Familien finanziell und ist ein Garant für die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund. Die CDU lehnt die Wiedereinführung von Kindergartengebühren strikt ab. Wir fordern daher, dass die Gebührenfreiheit dauerhaft festgeschrieben wird. Als besonders wichtig erachten wir die Intensivierung der Kooperationen von Kindergärten und Grundschulen, um einen guten Start ins Schulleben bestmöglich vorzubereiten.

In den Schulen sollen die Kinder und Jugendlichen jeweils nach den persönlichen Fähigkeiten und Begabungen gefördert werden. Die Qualität der fünfallgemeinbildenden Gymnasien in Heilbronn mit unterschiedlichen Profilen ist weiterhin zu sichern, ebenso wie die der drei beruflichen Gymnasien in städtischer Trägerschaft. Die Weiterentwicklung der Ganztagesschulen auf Grundlage des Landesschulgesetzes ist wichtig für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie für die gleichberechtigte Teilhabe aller Kinder und Jugendlichen an Bildung. Dabei besteht ein ganztägiges Betreuungsangebot von mindestens 7.30 bis 16.30 Uhr an möglichst fünf Tagen in der Woche und bis auf 32 Schließtagen im Jahr. Wir streben weitere Kooperationsmodelle zwischen Ganztagesschulen und den Vereinen in der Stadt Heilbronn an. So können Kinder ganztags betreut werden, gleichzeitig aber am Vereinsleben teilnehmen. Nur wenn unsere Kinder sich möglichst früh einem Verein anschließen, können wir sie motivieren, sich später aktiv an der wichtigen ehrenamtlichen Vereinsarbeit zu beteiligen.

Bildung beginnt für uns als CDU nicht erst auf dem Gymnasium, nicht jedes Kind muss diese Schulart besuchen. Uns geht es darum, jedes Kind individuell nach seiner Begabung zu fördern. Die Real- und Werkrealschulen sind wichtige Säulen unserer Bildungslandschaft. Wo notwendig, prüfen wir neue Schulstandorte oder den Ausbau bestehender Schulen. Gemeinsam mit dem Landkreis kümmern wir uns intensiv um die Berufsschulen. Für uns gilt, dass keine Schulart bevorzugt werden darf.

Kinder mit Behinderungen, die eine Förderung an einer speziellen Förderschule wünschen, sollen weiter unterstützt werden. Ist die an den allgemeinbildenden Schulen zu leistende inklusive zieldifferente Beschulung von Kindern mit Behinderung ein Gewinn für beide Schülergruppen, befürworten wir diese.